Was tun gegen eingewachsene Barthaare?

Der richtige Umgang mit eingewachsenen Barthaaren

Unangenehm, brennend und hartnäckig: Ein Haar bahnt sich in der Regel seinen Weg über den vorgesehenen Kanal, auch Haartrichter genannt, an die Hautoberfläche. Doch wenn dies nicht wie vorgesehen gelingt, droht eine eitrige Entzündung. Verfängt sich die Haarspitze in einer Hautschicht sind Probleme oft nur eine Frage der Zeit.

Eingewachsene Haare sind ohne jeden Zweifel eine lästige Angelegenheit und deren Vorkommen hängt neben der Lokalisation auch von der individuellen Veranlagung der betreffenden Person ab. Natürliche Schwachstellen sind vor allem der Schamhaar- und Achselhaarbereich, aber auch nach der alltäglichen Bartrasur kommt es häufiger zu Komplikationen.

Mit etwas Vorsicht und praktischen Hilfsmitteln für die geeignete Haarpflege bleiben störende Pickel und Entzündungen aus. Bei massiven Folgeerscheinungen wie Abszessen bleibt jedoch nur der Besuch beim Arzt.

Prävention

Vorsicht war schon immer besser als Nachsicht. Durch kleine Tricks bei der Haarpflege und Rasur minimiert sich das Risiko einer Hautirritation. Eingewachsene Haare vermeiden lassen sich damit aber nicht gänzlich vermeiden. Die sicherste Handhabung besteht in dem völligen Verzicht einer Haarkürzung – eine Option, die sicher für viele Menschen aus persönlichen Gründen nicht in Betracht kommt. Auch die richtige Körperhygiene und der Stoffwechsel spielen eine wichtige Rolle.

Oberflächlich oder dauerhafte Entfernung?

Je länger ein Haar zu seiner Regeneration benötigt, desto länger bleibt die Gefahr eines Einwuchses gebannt. Bei einfacher Depilation (Rasur) wachsen die Haare schnell nach. Sanfter reagiert die Haut durch die Vorbehandlung mit passenden Enthaarungscremes, die auf alkalischer Basis Peptidbindungen des Haares spalten und brüchig machen. Für das Gesicht und Bartrasur ist die Anwendung aufgrund gesundheitlicher Risiken wenig ratsam: Schleimhäute und Augen dürfen mit den chemisch unverträglichen Substanzen unter keinen Umständen in Berührung kommen. Eine tiefgreifende Epilation (Haarwurzelentfernung) durch Wachs oder kosmetische Laserbehandlung verschaffen eine deutlich längere Verschnaufpause. Ausgerissene Haarwurzeln benötigen viele Wochen für eine Neuausbildung. Professionell verödete Wurzeln bleiben sogar dauerhaft abstinent.

Hautreizungen vermeiden

Die Vorzüge einer Nassrasur liegen klar auf der Hand: Zuverlässig und schnell schneidet ein frisches Rasiermesser in Kombination mit Rasierschaum selbst widerspenstige, borstige Gegenspieler ab. Eine glatte Haut ist jedoch nicht immer das Resultat. Scharfkantig abgeschnittene Haare können die obere Hautschicht wie Speerspitzen penetrieren. Kleine Verletzungen erzeugen bereits kurz nach der Rasur Rötungen und Pickel – gute Voraussetzungen für ein eingewachsenes Haar. Eine schonende und bewusste Ausführung der Haarpflege bleibt hier das oberste Gebot. Die Führung der Klinge sollte niemals gegen den Strich verlaufen. Auch der Verzicht auf eine Nassrasur zugunsten der Anwendung von elektrischen Geräten kann hier Abhilfe verschaffen.

Haut aufweichen

Trockene, spröde Haut reagiert allgemein empfindlicher auf mechanische Belastung. Eine durch Gesichtspflege-Creme gepflegte, geschmeidige Oberfläche setzt das Risiko einer Reizung konsequent herab. Vor der Rasur hilft eine mit warmen Wasser befeuchtete Kompresse , die Haut aufzuweichen und gefügiger zu machen. Schuppen, die den Haartrichter verstopfen, werden so beseitigt und die Poren erweitert. Das Haar kann so leichter den ihm vorbestimmten Weg einschlagen.

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Reinigung durch Peeling

Liegt noch keine starke Entzündung vor, kann mittels Hautpeeling abgestorbene Haut abgetragen werden. Die Vorgehensweise sollte stets sanfter sowie geduldiger Natur sein. Übermäßig aggressiver Abrieb könnte eine Infektion begünstigen. Auf keinen Fall sollte ein Peeling bei bereits vorhandener, geschwollener Hautrötung genutzt werden. Haut ist nicht gleich Haut: Die Beschaffenheit ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Für den sensitiven Gesichtsbereich eigenen sich besonders chemische oder enzymatische Produkte. Peelings mit mechanischer Wirkung sind bei starker Akne oder wenig robuster Haut nicht sinnvoll.

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Stärkung aus dem Inneren

Nicht vergessen: Die richtige Ernährung mit Spurenelementen, Mineralstoffen und Vitaminen bildet das Fundament von gesunder Haut und kräftigem Haar. Antioxidantien finden sich vor allem in Obst und Gemüse und sind die Gegenspieler von freien Radikalen in der Blutbahn. Zink stützt beispielsweise den Aufbau des Haars. Einfache Kohlenhydrate (Zucker) und generell zu viel Süßes sollten dringend vermieden werden. Ein Überschuss an Glukose im Blut stärkt die Neigung zur Pickelbildung und unreiner Haut.

Therapie

Ernsthafte Komplikationen sind relativ selten. Meist bleibt es bei lästigen und nicht gefährlichen, optischen Auswirkungen. Manchmal reagiert die Haut sogar überhaupt nicht auf ein eingewachsenes Haar. In solch einer Situation müssen keine besonderen Maßnahmen getroffen werden. Der Versuch, mit roher Gewalt die betroffene Stelle zu öffnen, bewirkt oftmals das Gegenteil des erhofften Ausganges. Eine rötliche Schwellung ist die Folge. In Extremfällen kommt es zur Bildung von Furunkeln im Gesichtsbereich, die unter keinen Umständen ausgedrückt werden dürfen. Es besteht die Gefahr der Entleerung eitriger Flüssigkeit in die Blutbahn mit einhergehender Sepsis (Blutvergiftung). Eine angemessen fachliche Behandlung durch den zuständigen Arzt ist hier unabdingbar.

Desinfektion und Pflege

Spezielle Öle erhalten den natürlichen pH-Wert und desinfizierende Salben töten Mikroorganismen ab, die auf der Hautoberfläche leben. Fehlen diese potentiellen Schädlinge, gibt es selbst bei eingewachsenem Barthaar keine Grundlage für eine schmerzhafte Infektion. Gezielte Pflege, abgestimmt auf den eigenen Hauttyp, nimmt eine hohe Bedeutung bei der Vorbeugung von eingewachsenen Haaren ein. Zinksalbe unterstützt beispielsweise eine schonende Wundheilung und sind in Apotheken und Drogeriemärkten erhältlich. Ärztlich verschriebene Zugsalben oder antibiotische Cremes beschleunigen den Heilungsprozess.

Nadel und Pinzette

Mit einer spitzen Nadel oder Pinzette lassen sich eingewachsene Barthaare unter günstigen Bedingungen schnell und einfach entfernen. Dabei darf die Haut nur mit großer Vorsicht bearbeitet werden. Alkohol oder kochend heißes Wasser desinfizieren effizient diese Werkzeuge vor ihrer Anwendung. Als vorbereitende Maßnahme kann sich die sanfte Anwendung von warmen Kompressen und Peelings als nützlich erweisen. Bei großen Schwellungen und vorhandenen Abszessen ist auch hier stets der Gang zum Arzt erste Pflicht. Dieser öffnet den Entzündungsherd mit einem Skalpell, damit der Eiter abfließen kann und macht so das eingewachsene Haar für einen operativen Eingriff zugänglich.

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